Mit dem Auto die Toskana entdecken.

Karin Dampfhofer

Karin's persönlicher Reisetipp: Vietnam - grüne Landschaften, Reisfelder ohne Ende, menschenleere Strände, tolle Hotels.
Karin Dampfhofer

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Neu in unserem GRUBER-reisen Italien Programm findet sich eine Rundreise quer durch die Toskana mit dem PKW. Um bestens informiert zu sein habe ich meinen Urlaub als Anlass genommen und habe die Toskana mit dem Auto bereist. Tolle Eindrücke aber auch unzählige Tipps rund um die Reise habe ich für euch mit nach Hause gebracht.

Von St. Lorenzen im Mürztal, machen wir uns auf um die malerische Toskana zu erkunden. Als Urlaubsberaterin kenne ich schon einige Gebiete in Italien, diese Reise ist jedoch die erste Autorundreise in Italien für mich. Ich war sehr gespannt was mich unterwegs erwarten, in welchen Unterkünften wir nächtigen und was das Besichtigungsprogramm für uns bereithalten wird.

Typisch Toskana

Nach einer entspannten Anreise über Venedig, Bologna und Ferrara kommen wir in Montecarlo, eine kleine Ortschaft der Toskana, an und beziehen unser erstes Quartier: die Frühstückspension „Locanda Il Fornello“. Die entzückende Pension mit nur 6 Zimmern wird von 4 Freunden liebevoll geführt. Als ursprüngliches Bauernhaus aus den 50er Jahren ist der Stil des Hauses einfach und traditionell aber auch gemütlich und einladend. Dieser Charme wird noch unterstrichen durch die wunderschöne Südwest-Lage des Hauses, inmitten von alten Weinbergen. Das Abendessen in der angeschlossenen Osteria war perfekt! Kein Wunder, denn serviert werden typische Spezialitäten aus der Toskana wie die „Pappa al Pomodoro“ – eine intensiv duftende Tomatensuppe.

Nachdem wir den ersten Tag im Garten gemütlich ausklingen ließen, steht für den zweiten Tag Sightseeing am Programm! Den schiefen Turm von Pisa – ein Muss – besuchen wir am Vormittag. Am Nachmittag geht es weiter nach Lucca, in die „Stadt der hundert Kirchen“.

The Famous Oval City Square on a Sunny Day in Lucca, Tuscany, Italy

Ungern verabschieden wir uns von unseren Gastgebern, die uns nach so kurzer Zeit mit ihrer Leidenschaft für diese Region angesteckt haben.

Doch uns führt die nächste Etappe in das Chianti-Gebiet, welches vor allem für seinen hervorragenden Wein berühmt ist. Die Landschaft hier ist nicht nur geprägt vom Weinbau, sondern erfüllt jegliche Vorstellung, die man über die Toskana haben kann: sanfte Hügel, endlose Felder und unzählige Olivenbäume. Kein Foto kann diese Schönheit auch nur annähernd festhalten! Als wir uns endlich von diesem Ausblick losreißen können, geht es weiter nach San Gimignano. Die „Stadt der Türme“ beeindruckt mit den Geschlechtertürmen und lädt ein, sich am hübschen Brunnen der Piazza della Cisterna einfach hinzusetzen und die Atmosphäre zu genießen.

San Gimignano

Die nächsten drei Nächte verbringen wir im „Hotel Le Colline“. Etwas abseits der Stadt, im herrlichen Grün gelegen. Auch hier begeistert uns die regionale, authentische und frische Küche des Restaurants. Es überrascht uns nicht, dass die Italiener so viel Zeit damit verbringen über ihre Gerichte und ihren Wein nachzudenken, darüber zu sprechen oder einfach zu genießen. Gerade wird uns die wahre Bedeutung von „Slow Food“ bewusst…

An den nächsten Tagen folgt ein Highlight dem anderen: Siena mit der verwinkelten Altstadt und den engen Gassen ist eines davon. Der Torre del Mangia ist ein anderes! Der Aufstieg ist anstrengend, aber die sensationelle Aussicht über die Dächer von Siena belohnt für die Mühen. Danach begeistert uns Volterra – eine Stadt die von den Etruskern erbaut wurde. Beeindruckend, welche Bauwerke die Menschen bereits im 1. Jahrhundert errichten konnten! Das wunderbare Wetter verführt uns auch dazu ans Meer zu fahren. Nur ca. 40 km von Volterra liegt die „Marina di Bibbona“ – pefekt um zu baden, einen Aperol Spritz in einer der zahlreichen Bars zu genießen oder dem wohl besten „Gelato“ aller Zeiten zu verfallen.

siena

Unsere Reise führt uns über Monteriggioni weiter nach Florenz. Schon bei der Anfahrt ist die imposante Stadtmauer Monteriggionis zu sehen und lässt schon darauf schließen, was uns gleich erwartet: das besterhaltenste mittelalterliche Stadtzentrum des Landes. Wir fahren weiter nach Florenz, in die Hauptstadt der Toskana, und nutzen die Möglichkeit eine der wohl größten Kunstmetropolen der Welt zu erkunden. Wir besuchen die Uffizien, die weltberühmte Pinakothek mit Werken der europäischen Malerei des 13. bis 18. Jahrhunderts. Ebenso steht die Kathedrale von Florenz auf dem Programm wo wir die typische Architektur der italienischen Gotik bewundern. Wieder einmal lassen wir uns dazu hinreißen einfach nur die Atmosphäre zu genießen, dieses Mal auf der Piazza della Repubblica. Aber schließlich gehört auch das süße Nichtstun zu Italien: „Il dolce far niente!“

Nun heißt es Abschied nehmen von dieser besonderen Region voller Genuss, Kultur und Lebensfreude. Doch wir nehmen viel mit nach Hause: Nicht nur Olivenöl und Weine, sondern auch einmalige Eindrücke und wunderschöne Momente.

Grazie a Toscana!

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