4 Tage auf und in Krk

GRUBER-reisen Team
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Von Kristina Rampitsch
Termin: 15.08.-18.08.2013

Der beste Mann von allen und ich haben uns entschieden, unseren Feiertagsurlaub in der Österreicher liebstem Urlaubsland Kroatien zu verbringen.

Die Entscheidung für die Destination Krk ist in erster Linie vom Vorhandensein freier Zimmer/Campingplätze abhängig gewesen.

Wir campen in Krk

Krk erreicht man von Graz aus in knapp vier Stunden, abhängig vom Verkehr und vom eigenen Orientierungssinn bzw. von der Aktualität des Kartenmaterials.

Die einzige Brücke nach Krk ist ein typischer Staupunkt, sowohl was die Anreise als auch die Abreise betrifft. Mit knapp 410 m² ist Krk die größte Insel der Adria und liegt in der Kvarner Bucht. Typisch sind die Kiesstrände und das glasklare Wasser.

Mangels freier Zimmer haben wir uns für das Autocamp Bor in Krk-Stadt entschieden. Das Camp liegt auf einem Hügel über der Stadt mitten in einem idyllischen Olivenhain. Die gesamte Anlage ist sehr sauber, die Mitarbeiter sind sehr freundlich und hilfsbereit. Als Highlights sind der Pool und das Restaurant zu nennen, auch barrierefreie Sanitäreinrichtungen sind hier zu finden. Mit rund 200 Kuna (ca. 26 Euro) pro Tag ist das Camp preislich absolut in Ordnung.

Tipp: Das Autocamp Bor ist eine kostengünstige Alternative zu Appartement oder Hotel. Die Innenstadt von Krk erreicht man in 10 Minuten zu Fuß. Hunde sind hier erlaubt.

Sportlich, sportlich

In Krk finden Aktivurlauber alles, was das Sportlerherz begehrt. Ob Tennis, Rad fahren, Segeln, Tauchen, Schnorcheln, Wakeboarden oder Beach Volleyball – das Sportangebot ist riesig.

Auch für uns darf ein wenig Sport im Urlaub nicht fehlen und so beginnen wir den zweiten Tag mit einem feinen Tennismatch.

Der Tennisplatz unserer Wahl liegt direkt neben dem Strand von Krk-Stadt. Je nach Tageszeit beträgt der Preis/Stunde 50 oder 70 Kuna (ca. 7 oder 9 Euro). Neben dem Tennisplatz finden sich hier auch ein Tischtennistisch und ein Beachvolleyballplatz.

Nach dem Tennismatch geht’s ab ins kühle Nass. Und kühl ist es mit nur 21 Grad wirklich. Da braucht es schon einiges an Überwindung, um sich in die Fluten zu werfen.

Punat,  Baška und Krk-Stadt

An Tag 3 erkunden wir den Süden der Insel, genauer die beiden Städte Punat und Baška.

Nach einer guten Viertelstunde erreichen wir Punat südlich von Krk. Das Städtchen liegt in einer geschützten Bucht und ist landschaftlich wunderschön. Selten für Kroatien: Hier ist ein schöner Sandstrand zu finden. Auffallend ist auch die riesige Marina, in der einige beeindruckende Jachten liegen.

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Nach einer weiteren 20-minütigen Autofahrt erreichen wir die kleine Stadt Baška, die am südlichen Zipfel der Insel liegt. Da der Strand hier eine Mischung aus feinem Kiesel und Sand ist, ist er dementsprechend beliebt und sehr überfüllt.

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Wir machen einen Spaziergang entlang der Strandpromenade und lassen uns in einer der Strandbars nieder. Wir können dem Trubel hier wenig abgewinnen und beschließen rasch wieder nach Krk zurückzufahren und den Nachmittag in aller Ruhe am dortigen Strand zu genießen, der übrigens mit der Blauen Flagge ausgezeichnet ist.

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Am Abend bummeln wir durch Krk-Stadt. Die Innenstadt ist komplett von einer sehr gut erhaltenen Stadtmauer umgeben.

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In der Innenstadt sowie direkt am Hafen befinden sich zahlreiche Restaurants. Hier wird typische Touristenkost geboten: An Pizza, Pasta, Grill mangelt es hier nicht. Die Qualität hat uns nicht vom Hocker gehauen, die Preise sind jedoch passabel.

Nach dem Essen darf es dann ein Gläschen Wein, ein Cocktail oder ein Pelinkovac (kroatischer Kräuterlikör) in einer der vielen Bars sein.

Der Hafen von Krk ist Ausgangspunkt für viele Kurz- oder Tagesausflüge per Boot, wie etwa Besichtigungstouren, Speedboot-Fahrten, Semi-U-Boot-Fahrten und viele mehr.

Auch für Partypeople hat Krk das richtige Angebot: Club Boa und der Jungle Club liegen ebenfalls direkt in Krk-Stadt. Hier lässt es sich gut tanzen und feiern bis in den Morgen.

Stau, Stau, Stau

Am letzten Tag unseres Kurzurlaubs gönnen wir uns noch mal ein Tennismatch und spazieren dann zur Abkühlung ein paar Schritte im frostigen Meer. Danach begeben wir uns auf die Heimreise, genauso wie Tausende anderer Feiertagstouristen.

Mit einer Verzögerung von insgesamt 3 Stunden erreichen wir Graz.

Mein Tipp daher: Niemals an einem Feiertag verreisen, der für halb Europa gilt. Und vor allem nicht auf eine Insel, von der nur eine Brücke führt.

Fazit

Krk-Stadt ist eine wirklich reizende Stadt, die alles bietet, was man sich in einem Kurzurlaub wünscht. Toller Strand, viele Restaurants und Bars sowie viele Ausflugs- und Sportmöglichkeiten.

Man sollte jedoch darauf achten, nicht zur Hauptreisezeit an- oder abzureisen, denn die einzige Straße zur einzigen Brücke zum Festland ist schnell ausgelastet.

Fürs kleine Geldbörserl sind die vielen Autocamps ideal. Wer’s ein bisschen luxuriöser will, dem kann ich das 4-Sterne-Hotel Marina, direkt am Jachthafen, empfehlen.

Ein Gedanke zu „4 Tage auf und in Krk“

  1. Ich bin wirklich froh, dass sie an meiner allerliebsten Insel an der Adria Urlaub gemacht, obwohl sie so wenig Zeit dort verbracht haben. Ich bleibe meistens drei Wochen jeden Sommer und mir scheint es immer wenig zu sein. Wenn sie sich schon ernst mit Reisen beschäftigen, werde ich ihnen eine tolle Informationsquelle über viele Ort an der Adriaküste empfehlen, und am meisten an der Insel Krk in Kroatien ich finde dort immer etwas interessantes für mich, besonders wenn es um Strände geht, Orte wo man Spaß haben kann, aber auch Destinationen, die vielleicht nicht so populär sind, aber jedoch wert sind zu besuchen. Obwohl wir letzten Sommer auf der Insel Krk waren, in Njivice, haben wir Ausflüge gemacht in Istrien und Cres, was gleichfalls interessant und schön war. Ich denke, dass wir nächstes Jahr die Plitvicer Seen besuchen werden, ich habe gehört, dass es dort wunderbar ist, so dass ich das selber sehen muss.

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