Facettenreiches Südafrika

Kevin Zweidik
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12 Tage lang durfte ich eine Reisegruppe durch Südafrika begleiten und so quasi im Schnelldurchlauf ein unglaublich facettenreiches Land kennenlernen. Das abwechslungsreiche Programm bot einen Einblick in Städte und Wildnis, Urwälder und Meer sowie das Leben der Menschen und Tiere nahe des Kaps der Guten Hoffnung.

Landeanflug auf Kapstadt

Nach dem sehr bequemen Flug mit den Emirates via Dubai bot sich uns schon beim Landeanflug in Kapstadt ein unglaubliches Panorama der Waterfront mit dem dazugehörigen Fußballstadion und dem Tafelberg im Hintergrund.

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Das erste Abendessen im Restaurant „Den Anker“, das einen tollen Blick auf die Waterfront und den Yachthafen bietet, war der perfekte Einstieg und begeisterte uns mit Köstlichkeiten wie Steaks und unzähligen Fischgerichten.

Mein Tipp: Zu Fisch oder Steak unbedingt die tollen Weine der Weinregion Stellenbosch probieren!

Abends bezogen wir dann das Protea President Hotel, das uns durch seine tolle Lage, die sehr geräumigen Zimmer und das riesige Frühstücksbuffet überzeugt hat.

Wir lernen Kapstadt – the Mother City – näher kennen

Der nächste Tag begann mit einer Stadtrundfahrt zu den wichtigsten Highlights Kapstadts, wie der Adderly Street, dem Castle of Good Hope, dem Malayenviertel und dem Südafrikanischen Museum.

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Der Company’s Garden, der früher den Kolonien als Versorgungsstation diente und heute als Stadtpark Kapstadts angesehen werden kann, bot die ideale Kulisse für eine entspannende Verschnaufpause.

Richtig in Südafrika angekommen zu sein, fühlten wir uns jedoch erst, als wir das Abendessen im Gold Restaurant im Zentrum Kapstadts zu uns nahmen. Neben afrikanischen Spezialitäten wurde uns eine Liveshow mit Trommelmusik und afrikanischen Liedern geboten.

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Das Kap der Guten Hoffnung

Tag Nummer 3 startete mit einem Ausflug zum Cape Point mit dem Kap der Guten Hoffnung.

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Entlang der Küstenvororte Seapoint, Clifton und Camps Bay gelangten wir zum Chapman’s Peak Drive, der wegen des tollen Panoramas gern mit dem Pacific Coast Highway in Kalifornien verglichen wird.

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Besonders begeistert war die gesamte Reisegruppe vom Boulder’s Beach, wo man die kleinen, quirligen Brillenpinguine hautnah erleben kann.

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Das Black Marlin Restaurant ist ein Geheimtipp am Kap der Guten Hoffnung und überzeugt durch seine hervorragende Lage am Meer und die kulinarischen Leckereien.

Hermanus – Ideal zur Wal-Beobachtung

Am darauf folgenden Tag machten wir uns auf den Weg über den Sir Lowry’s Pass nach Hermanus. Der Ort ist bekannt für Walbeobachtungen, denn die sanften Riesen bringen in der Bucht ihre Jungen zur Welt und bleiben von Mai bis November.

Von der Qualität der südafrikanischen Weine konnten wir uns selbst am Hamilton Russel Weingut überzeugen und nicht nur die Weinkenner unter uns waren begeistert.

Onkel Samie’s Laden in Stellenbosch

Stellenbosch war unser Ziel am Tag 6, wo wir uns das Stadtzentrum, den berühmten „Onkel Samie’s Laden“ sowie das Sprachendenkmal in Paarl genauer ansahen.

Unser nächstes Ziel war das Allée Bleue Weingut. Neben hochkarätigen Weinen, die wir verkosten durften, war auch unser Mittagessen einfach fabelhaft. Denn wir durften es in Form eines Picknicks unter großen Eichen einnehmen.

Über die Route 62 machten wir uns anschließend auf den Weg nach Oudtshoorn, wo wir uns die Cango Caves Tropfsteinhöhle, die Wildlife Ranch und die Straußenfarm „Cango Ostrich Farm“ ansahen.

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Die Mutigen unter uns durften auf den Straußen reiten, sie streicheln und füttern.

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Quartier haben wir an diesem Tag im Hotel „De Oude Meul Country House“ bezogen, das inmitten der Berge liegt und über einen großen Pool verfügt. Jedes Zimmer hat ein separates Wohnzimmer.

Mossel Bay, Wilderness und Bootsfahrt zu den Knysna Heads

Tag 8 führte uns nach Mossel Bay, wo wir das Diaz Museum sowie den alten Postbaum besichtigten, der früher den Seefahrern als Postamt diente.

Nach einem Strandspaziergang in Wilderness ging es für die 16-köpfige Gruppe nach Knysna, wo wir eine Bootsfahrt zu den Knysna Heads machten und anschließend im Drydock Restaurant am Hafen speisten. Von hier aus hat man einen tollen Ausblick über die Boote und Yachten des Hafens.
Das Hotel „Knysna Quays“, das zur Protea Hotel Gruppe gehört, ist mit seinen 4 Sternen eines unserer Hotel-Favoriten in Südafrika.

Meerjungfrauen am Ort des klaren Wassers

Entlang der grünen Garden Route am Tag darauf ging es zum Tsitsikamma Nationalpark, dem „Ort des klaren Wassers“.  Die märchenhafte Kulisse des Parks ließ die dort lebenden Einheimischen glauben, dass hier Meerjungfrauen leben. Wir haben leider keine gesehen.

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Über eine Hängebrücke ging es über den Storm’s River Mouth und weiter nach Port Elizabeth, von wo aus wir mit kleinen Flugzeugen nach Johannesburg und weiter nach Mpumalanga in den Krüger Nationalpark reisten. Hier befindet sich das Hotel Paxton in Port Elizabeth, eine der Top-Adressen, was 4-Sterne-Hotels betrifft.

Im Krüger Nationalpark angekommen, bot sich uns schon auf dem Weg zu unserer Lodge die erste Möglichkeit, wilde Tiere zu beobachten und wir wurden sogleich von einer neugierigen 5-köpfigen Giraffen-Familie begrüßt, die uns bis zu unserer Abreise am 11. März begleitete und nicht mehr aus den Augen ließ. Wir nächtigten im Satara Restcamp, in dem für uns jeweils zu zweit ein rundes Häuschen mit Strohdach gebucht war.

Auf der Suche nach den Big Five

An unserem vorletzten Tag in Südafrika brachen wir gleich in der Früh in offenen Safari-Jeeps auf, um bereits im Morgengrauen die mehr als 130 heimischen Säugetierarten, Vögel und Reptilien hautnah zu erleben. Auf der Suche nach den Big 5, die wir alle zu Gesicht bekamen – nämlich Löwe, Büffel, Elefant, Nashorn und Leopard – hatten wir auch das Glück, Nilpferde, Warzenschweine, Affen und viele andere Tierarten aus nächster Nähe zu sehen und es war ein mehr als angemessener Abschluss dieser tollen Reise.

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Am letzten Tag besichtigten wir noch den Blyde River Canyon, der der größte grüne Canyon der Welt ist, und God’s Window mit einer atemberaubenden Panoramasicht.

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Eine wunderbare Reise geht zu Ende

Auch der Heimflug mit den Emirates war sehr bequem und Südafrika hat uns sicher nicht zum letzten Mal gesehen!

Gerne stehe ich Ihnen für Fragen rund um diese oder ähnliche Reisen in der Filiale Graz-Radetzkystraße zur Verfügung!

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