Sabine und Kolleginnen auf einer Schiffsreise mit AIDAluna

GRUBER-reisen Team
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Von Sabine Zettl

Immer wieder finde ich neue Destinationen, die mich interessieren und die ich entdecken möchte. In den letzten Jahren ist in mir jedoch auch der Wunsch gewachsen, auf einem Kreuzfahrtschiff einen klitzekleinen Teil der Welt zu erkunden. In den letzten 6 Tagen ging ebendieser Wunsch in Erfüllung.

Von Montag bis Samstag darf ich auf dem Clubschiff AIDAluna den bekanntesten Fjord Norwegens besichtigen und Bergen erkunden. Dazwischen liegt je ein Seetag – will heißen, wir sehen dann rund rum nur das Meer und sonst nichts.

© Sabine Zettl, AIDAluna, August 2012Los geht es früh morgens mit dem SMS-Taxi von Graz nach Wien zum Flughafen. Von dort weg dann mit dem Flugzeug nach Hamburg, wo wir bereits von einem AIDA Busshuttle erwartet und zum Hafen Altona kutschiert werden.

Alles verläuft reibungslos: der Check-in im Hafen sowie das Beziehen der Kabine, in der bereits der Koffer, der in Wien aufgegeben worden ist, bereitsteht. Schnell auspacken, Balkon erkunden und schon geht es mit meiner Kollegin zur ersten AIDAluna-Schiffsbesichtigung.

Gegen 17:00 Uhr werden wir zum Empfangscocktail in der Lounge auf Deck 11 erwartet.
Die Lounge ist es auch, die für mich während der Reise zum Ruhepol wird. Die einladenden Sessel und eine Perspektive, wie sie ähnlich auch auf der Brücke zu erleben ist, machen diesen Platz zu etwas Besonderem.

Die Welcome-Party nach dem Abendessen auf Deck 12, wo der „Mond die Sterne küsst“, ist unsagbar schön. Hinter uns Hamburg, vor uns Norwegen, vorbei an Helgoland und Dänemark.

© Sabine Zettl, AIDAluna, August 2012

Den 1. Seetag nützen wir zum Kennenlernen der Crew an Bord, denen wir Fragen zum Schiff und der Reise stellen durften. Es ist interessant, was es alles Neues gibt – es gibt so viel zu entdecken, so viel kennenzulernen – Langeweile kommt auf so einem Schiff bestimmt keine auf.

Zu den Essenszeiten treffen wir uns mit Kolleginnen in einem der Restaurants, die es auf 3 verschiedenen Decks gibt. Das Essen in Buffetform ist sehr fein, da man auf diesem Weg immer wieder Neues ausprobieren kann. Mit einem Satz gesagt: ein, an der Vielzahl an Variationen gemessen, unübertreffliches Buffet!

© Sabine Zettl, AIDAluna, August 2012

Mittwochs, es muss so gegen 06:00 Uhr gewesen sein, wache ich auf und nach einem Blick aus dem Fenster bin ich binnen Sekunden hellwach: Vor mir befindet sich bereits der Beginn der Fjorde. Das Schiff fährt langsam und gemächlich Richtung Ulvik, vorbei an herzigen Holzhäusern. Vor mir der Sonnenaufgang und die Berge, die diesen Fjord zu einer sagenhaften Naturlandschaft formen.

Für das Frühstück suchen wir uns an diesem Tag einen schönen Platz am Fenster aus, von wo wir auch die Tenderboote, die Ausflugsgäste nach Ulvik bringen, beobachten. Unsere Route führt nach einer kurzen Ankerzeit weiter Richtung Eid Fjord.

© Sabine Zettl, AIDAluna, August 2012

Am späten Vormittag legen wir im Hafen an und freuen uns auf die bevorstehende Radtour mit unserem Scout Steffen. Auf einer Strecke von rund 28 km erkunden wir per Fahrrad die Fjorde. Es geht auf einer kaum befahrenen Straße vorbei an Weiden Richtung Sima-Kraftwerk. Ich liebe Radfahren und nach einem Tag am Schiff tut die Bewegung sehr gut. Der Weg führt uns in das Hardangervidda Natursenter. Dort sehen wir einen beeindruckenden Film über die Region und kaufen bei dieser Gelegenheit ein paar Geschenke für unsere Liebsten.

© Sabine Zettl, AIDAluna, August 2012

Mein Tipp zum Thema Ausflüge:  Man kann Ausflüge sowohl vorab über das Reisebüro buchen als auch direkt an Bord des Schiffes. Dort erhält man genauere Infos über das Bordfernsehen, bei den Infoständern oder an der Rezeption. Zu empfehlen ist es aber, dass man die Ausflüge bereits vor der Reise bucht, da die Platzanzahl häufig begrenzt ist.

Wieder zurück an Bord lassen wir das Erlebte bei einer guten Jause und Kaffee ausklingen und gönnen uns eine kurze Ruhepause in der Kabine. Das Abendessen im Buffalo Steakhouse schmeckt vorzüglich – besonders an diesem Tag, nach der ausgiebigen Radtour.

Donnerstags erfahre ich ein ähnliches Spektakel wie am Mittwoch: Ich werde wach, erspähe die kleinen Häuser am Rand des Festlands und laufe hinaus auf den Balkon – vor uns, man meint fast, man kann mit der Hand danach greifen, liegt Bergen.

© Sabine Zettl, AIDAluna, August 2012

Binnen 2 Minuten bin ich angezogen, rufe meine Kolleginnen und schon sitzen wir beim Frühstück. Diesmal etwas kürzer als üblich, da wir Bergen erkunden wollen. Wir haben keinen fixen Treffpunkt vereinbart und wollen uns ein bisschen frei bewegen, das ist unser Ziel für den Besuch in der zweitgrößten Stadt Norwegens. Leider spielt der Wettergott bei diesen Plänen nicht mit, daher entschließen wir uns für den Hop-on-hop-off-Bus, der gleich bei der Anlegestelle abfährt. So erkundet man die Stadt am einfachsten, speziell bei Regen.

© Sabine Zettl, AIDAluna, August 2012

Mein Mann und die Kinder habe ich bei dieser Tour leider zu Hause lassen müssen und so erlebe ich diese Stadt, diese freundlichen Menschen, den Fischmarkt mit all den Leckereien und dann noch diese herzigen Häuser alleine. Ich beschließe ganz fest, dass wir für einen der nächsten Urlaube eine Kreuzfahrt einplanen müssen, ganz sicher wieder mit AIDA!

Dann sind der Abend und das Auslaufen aus dem Hafen gekommen …

Für viele ein Erlebnis mit gemischten Gefühlen, da das Wetter nun sehr rau ist und der Rumpf des Schiffes sich nicht mehr ganz so sanft um die Wellen schmiegt, wie wir es bisher gewohnt waren. Der Kapitän kündigt via Lautsprecher in seiner täglichen Rede an, dass es ein nun bisschen ungemütlich am Schiff werden wird, wir uns aber keine Sorgen machen müssten. Er erklärt ausführlich wie und warum das so ist und wie lange es zirka dauern wird. Mir persönlich macht die Schaukelei überhaupt nichts aus. Ich bin es vom Segelboot gewohnt und fühle mich auf einem Schiff dieser Größe überaus sicher.

© Sabine Zettl, AIDAluna, August 2012

Der nächste Tag soll wieder ein Seetag werden, somit beschließen wir das Schlafengehen auf die frühen Morgenstunden zu verlegen. Der Wein in der Vinothek ist lecker und das Discofieber hoch!

Für den Abschlussabend hat sich unser Agenturbetreuer etwas Besonderes einfallen lassen und geht mit uns in das Top-Restaurant an Bord essen – ins Rossini. Für mich als Kochblogschreiberin und Genießerin aus lukullischer Sicht wohl der Höhepunkt der Reise! Eine sowohl kreative als auch schmackhafte Speise folgte der anderen im Rahmen dieses 6-gängigen Menüs, dazu ein perfekter Service. Es war alles wunderschön und stimmig.

© Sabine Zettl, AIDAluna, August 2012

Mit der Lasershow, einem Glas Sekt am Sonnendeck und ein bisschen Tanzen lassen meine Kollegin Birgit und ich den Abend ausklingen. In dieser Nacht fällt mir das Einschlafen sehr schwer.
Noch einmal lasse ich die Route Revue passieren, denke an die Aufregung, die ich vor Antritt der Reise empfunden habe, an die Faszination Kreuzfahrtschiff, an Bergen und an diese Magie, die man auf Kreuzfahrtschiffen erlebt.

Ich möchte in Zukunft unbedient wieder zurück auf ein Schiff. Dann aber mit den Kindern und meinen Mann und diesmal auf einer neue Route – der Norden ist traumhaft, aber die Kanaren und Cap Verden wollen erkundet werden und das ganz klar wieder mit AIDA Cruises.

© Sabine Zettl, AIDAluna, August 2012

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