Das Hexeneinmaleins der Slowenischen Steiermark

03.07. (Tagesfahrt)
  • Europa
  • Slowenien

Hexen, Hexerei, Hexenwahn! In der gesamten Untersteiermark währte die Hexenverfolgung über 200 Jahre und endete 1746 mit dem letzten Prozess. Nachweisbar konzentrierte sich die Verfolgung auf die Linie zwischen Maribor/ Marburg und Radgona/Radkersburg im Norden und Städte Ptuj/Pettau und Ormož/Friedau im Süden, im Osten begrenzt durch die alte steirische Landesgrenze gegen Ungarn und Kroatien. Ein gutes Territorium, um dem Phänomen auf den Grund zu gehen und auf den Spuren der Legenden und der vielen „verhexten“ Orte als Zeugen dieser Zeit zu wandeln! Wie kam es zum Hexenwahn, wer waren die Hexen, welche Arten von Verzauberung sind dokumentiert, welche Strafen standen dafür, welche Funktion hatte ein „Sündenbock“? Es darf ein verhext spannender Tag an attraktiven Plätzen – Schlösser, Burgen, Kirchen - reich an Hexengeschichten und aus der Sicht der damaligen Zeit beleuchtet, erwartet werden!

In der Burg von Radgona werden wir dann als besondere Gäste einer speziellen Verzauberung

erliegen - dem Agatha Sekt, benannt nach einer Hexe! Im Weinkeller „Radgonske gorice“ wird nämlich slowenischer Schaumwein nach dem Champagne-Verfahren der Flaschengärung hergestellt. Ein goldener Traum: edel, perfekt und extravagant; ein prickelnder Auftakt für unserer Erkundungen.

Die Burg Negova/ Negau ist dann nicht mehr weit. Im 17. Jahrhundert war hier das älteste Gericht in der Region. Im Kräutergarten von Negova sammelte die Hexe von Radgona ihre Kräuter. Bei der Marienkirche steht noch heute ein Pranger, der uns an jene Zeiten erinnert.

Die Kirche Sveti Trije kralji (Hl. Dreikönigskirche) ist die schönste spätgotische Kirche in den mittleren Windischen Büheln. Der Ort Benedikt war der Hauptversammlungsort der ungewöhnlichen Sekte „Springer und Stifter“, die in der Zeit der Hexenverfolgung existierte.

Vorbei an Lenart/ St. Leonhard kommen wir in Sveta Trojica/Hl. Dreifaltigkeit an. Auch hier ereigneten sich Wunder. Unser letzter Halt ist das Schloss Hrastovec/Gutenhaag, wo im Jahre 1661 an die 40 Personen der Zauberei beschuldigt und verurteilt wurden.

Zum Abschluss werden wir uns von der landestypischen (Hexen)-Küche mit hausgemachten

Spezialitäten nach Art des Hauses verwöhnen lassen. Am Ende verschwinden die Hexen in die Nacht und uns umschwebt noch lange der Duft von Dörrobst und Anis…

Das Hexeneinmaleins der Slowenischen Steiermark

Hexen, Hexerei, Hexenwahn! In der gesamten Untersteiermark währte die Hexenverfolgung über 200 Jahre und endete 1746 mit dem letzten Prozess. Nachweisbar konzentrierte sich die Verfolgung auf die Linie zwischen Maribor/ Marburg und Radgona/Radkersburg im Norden und Städte Ptuj/Pettau und Ormož/Friedau im Süden, im Osten begrenzt durch die alte steirische Landesgrenze gegen Ungarn und Kroatien. Ein gutes Territorium, um dem Phänomen auf den Grund zu gehen und auf den Spuren der Legenden und der vielen „verhexten“ Orte als Zeugen dieser Zeit zu wandeln! Wie kam es zum Hexenwahn, wer waren die Hexen, welche Arten von Verzauberung sind dokumentiert, welche Strafen standen dafür, welche Funktion hatte ein „Sündenbock“? Es darf ein verhext spannender Tag an attraktiven Plätzen – Schlösser, Burgen, Kirchen - reich an Hexengeschichten und aus der Sicht der damaligen Zeit beleuchtet, erwartet werden!

In der Burg von Radgona werden wir dann als besondere Gäste einer speziellen Verzauberung

erliegen - dem Agatha Sekt, benannt nach einer Hexe! Im Weinkeller „Radgonske gorice“ wird nämlich slowenischer Schaumwein nach dem Champagne-Verfahren der Flaschengärung hergestellt. Ein goldener Traum: edel, perfekt und extravagant; ein prickelnder Auftakt für unserer Erkundungen.

Die Burg Negova/ Negau ist dann nicht mehr weit. Im 17. Jahrhundert war hier das älteste Gericht in der Region. Im Kräutergarten von Negova sammelte die Hexe von Radgona ihre Kräuter. Bei der Marienkirche steht noch heute ein Pranger, der uns an jene Zeiten erinnert.

Die Kirche Sveti Trije kralji (Hl. Dreikönigskirche) ist die schönste spätgotische Kirche in den mittleren Windischen Büheln. Der Ort Benedikt war der Hauptversammlungsort der ungewöhnlichen Sekte „Springer und Stifter“, die in der Zeit der Hexenverfolgung existierte.

Vorbei an Lenart/ St. Leonhard kommen wir in Sveta Trojica/Hl. Dreifaltigkeit an. Auch hier ereigneten sich Wunder. Unser letzter Halt ist das Schloss Hrastovec/Gutenhaag, wo im Jahre 1661 an die 40 Personen der Zauberei beschuldigt und verurteilt wurden.

Zum Abschluss werden wir uns von der landestypischen (Hexen)-Küche mit hausgemachten

Spezialitäten nach Art des Hauses verwöhnen lassen. Am Ende verschwinden die Hexen in die Nacht und uns umschwebt noch lange der Duft von Dörrobst und Anis…

Abfahrt: 7.00 Uhr Graz, Hbf.

Rückkehr: ca. 20.00 Uhr

Leistungen

  • Fahrt im Komfort-Reisebus mit Bordservice
  • Besichtigungen der Burgen von Radgona, Negova und Hrastovec & der Kirchen von Sveti Trije Kralji und Sveta Trojica.
  • KMB-Reiseleitung: Frau Mag. Lidija Vindis-Roesler

(Eintritte exkl.)

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